Azure Saturday Report 2018

 

Der Azure Saturday ist ein community-basierter Event, bei dem sich alles rund um das Thema Microsoft Azure dreht. Diese Veranstaltung hat den Zweck Mitglieder der Tech-Community zusammen zu bringen und sich bei Vorträgen weiter zu bilden.

Dieses Jahr fand er in der Zentrale von Microsoft in München am 26.05.2018 statt.

Im Folgenden möchte ich meinen Eindruck und meine Erlebnisse bei diesem Event schildern.

Wie auch in den letzten Jahren war die Veranstaltung für einen Tag als Ganztagsveranstaltung ausgelegt. Es wurden insgesamt 16 verschiedene Vorträge mit einer Dauer von 50 Minuten angeboten. Sie unterteilten sich in die Bereiche ITPRO, DEV, Business und Mix.

Die vollständige Agenda ist auf der Website des Azure Saturday 2018 zu finden.

 

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Die Teilnahme am kompletten Azure Saturday Programm war kostenfrei, jedoch war eine online Ticketreservierung notwendig. Die Vorträge wurden alle auf Englisch gehalten.

Mein erster Eindruck beim Betreten des Gebäudes um 8.30 Uhr war, dass man sich sehr viel Mühe gegeben hat eine gute Organisationsstruktur aufzubauen. Die Registrierung und Abholung der Namensschilder verlief reibungslos und ohne langes anstehen.

Nach wenigen Minuten hatte die ersten Teilnehmer die leckeren, kostenlosen Bagels als Frühstückssnack entdeckt – weshalb diese innerhalb von 15 Minuten komplett weg waren.

 

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Der erste Kaffee bot somit die beste Gelegenheit andere Teilnehmer kennenzulernen und sich einen Überblick über die Agenda zu verschaffen. Die Teilnehmer kamen zum Teil aus der Wirtschaft und zum anderen Teil aus der IT/Entwicklung.

Die offizielle Eröffnung des Azure Saturday erfolgte um 9 Uhr und bestand aus einer kurzen Rede der Veranstalter und des absolut gelungen Eröffnungsvortrag „Enterprise transformation (and you can too)“ von Donovan Brown – für mich der beste Vortrag des ganzen Tages, über welchen ich einen gesonderten Beitrag geschrieben habe.

Die nachfolgenden Vorträge wurde in 4*4 Zeitslots organisiert und man konnte spontan entscheiden, welche man besuchen möchte.

Der erste Vortrags-Slot fand von 10 bis 11 Uhr statt. Ich habe mich für den Vortrag „Navigating in the sea of Containers in Azure: when to choose which service and why?“ von Karl Ots aus dem Bereich „Mix“ entschieden. Der Vortrag war für alle geeignet, die einen ersten Überblick über die Container-Welt haben wollten. Karl Ots hatte dies mit vielen Grafiken und Tabellen übersichtlich und leicht verständlich illustriert.

 

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Im zweiten Vortrags-Slot von 11 bis 12 Uhr habe ich den „Business“ Bereich mit dem Thema „Why you need rules to get into the cloud – and how to define them“ von Eric Berg gewählt. Dieser Vortrag lässt sich mit einem Wort beschreiben: Mitreißend.

Eric Berg ist einer der wenigen Redner, die es durch ihre Redekunst schaffen, dass man die komplette Zeit mit voller Aufmerksamkeit dabei ist. Da auch hier die Folien klar strukturiert und gut aufgebaut waren, kann ich jedem, der mehr über das Thema erfahren möchte anraten, die veröffentlichten Folien anzusehen.

Ab 11.50 herrschte langsam Unruhe im Saal: Die ersten Besucher begannen auf die Uhr zu schauen und den Gebäudeplan zu studieren – dies hing nicht etwa mit Eric Berg zusammen, sondern mit dem nächsten Programmpunkt: Mittagsessen.

Um 12 Uhr wurden schließlich alle Teilnehmer in die Microsoft-Kantine zu einem 3 Gänge Mittagsmenü (Salat, Hauptgang, Nachspeise) eingeladen. Die Zeit wurde genutzt, um über die vorherigen Vorträge zu reden und sich auszutauschen. Gleichzeitig startete nach dem Essen ein gefühlter Run auf die Give-Away-Artikel. Besonders beliebt waren lustigerweise ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Do epic shit“ und gelbe Badeenten.

 

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Beliebte Foto-Ecke

 

Für weniger Give-Away-Artikel-Begeisterte gab es aber auch die Möglichkeit an einem 20-minütigen Mittagsvortrag zum Thema „The History of Untapped Opportunities: Getting Out of Collective Procastination“ teilzunehmen.

Die letzte Präsentation, die ich mir anschaute, war im sechsten Vortrags-Slot von Mustafa Toroman und Sasha (Saša) Kranjac über „Red Team VS Blue Team in Microsoft Cloud“. Das Besondere hierbei war der Aufbau des Vortrags: Dem Thema entsprechend gab es zwei Referenten, einer im blauen Shirt und einer in Rot.

Durch abwechselndes Sprechen und gezieltes Unterbrechen des anderen kam der Aspekt des „blau vs. rot“ zum Vorschein. Man hat gemerkt, dass sich die Redner gut kannten und beim Sprechen harmonierten. Alles in allem empfand ich die Idee, zwei Sprecher zu nutzen an dieser Stelle sehr unterhaltsam und passend.

Um 17 Uhr endete der offizielle Teil der Veranstaltung und es ging zum „Raffle + AzurePint“ über.

 

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Autorennbahn mit Looping

 

Besonders beliebt war hierbei die Carrera-Bahn mit Looping, die so manchen Erwachsenen mehrere Runden begeisterte. Beim lokalen Foto-Point war es möglich Fotos von sich (und den oben erwähnten Badeenten) zu schießen, welche dann auf den Leinwänden oberhalb der Lobby zu sehen waren.

Die lockere Stimmung trug dazu bei, neue Leute kennenzulernen und einige Visitenkarten auszutauschen. Aus meiner Sicht ein gelungener Ausklang mit leckeren Snacks, Getränken und guten Gesprächen.

Empfehlen kann ich den Azure Saturday allen Menschen mit Technikaffinität, die sich einen ersten oder vertiefenden Einblick in die Azure-Welt wünschen. Aufgrund der vielfältigen Vortragsangebote ist für jede Erfahrungsebene etwas Interessantes dabei. Ich selbst werde sehr gerne auch nächstes Jahr am Azure Saturday teilnehmen.

 

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Wer näheres zu den diesjährigen Themen erfahren möchte, findet die Folien zu den Vorträgen online auf der Website des Azure Saturday 2018.